Ein freundliches Hallo an die geneigten Leser dieses Blogs.
Bevor ich zum eigentlichen Thema des heutigen Beitrags komme, möchte ich ein paar einleitende Worte zu meiner Person sagen: Nach meinem Abschluss als Geisteswissenschaftler im lieblichen HD hat es mich ins ebenso liebliche Bayern verschlagen, wo ich nun als Key Accounter im Automotive Bereich tätig bin. In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur und koche wann immer ich Zeit habe - Hausmannskost aus aller Welt! Ansonsten verschlinge ich Sachbücher jeglicher Couleur und halte mich mit diversen sportlichen Aktivitäten fit (Kettlebellls, Thaiboxen)
Auf meinen Reisen in Europa, Südamerika, Asien und Afrika hat mich seit Kindestagen vor allem immer die jeweilige Landesküche fasziniert - hierbei besonders das, was die Menschen überall auf der Welt täglich zu sich nehmen um den Belastungen des Alltags gewachsen zu sein - Deftige Hausmannskost!
Da ich ein absoluter Fleischliebhaber bin, habe ich mir gedacht, ich beginne den Blog mit einem leichtbekömmlichen, günstigen Schweinefleischrezept aus Japan:
Japanisches Schweinegeschnetzeltes mit Ingwer und Reis
Meiner Erfahrung nach eignet sich Schweinefleisch aufgrund von Konsistenz, Kosten und Nähwert hervorragend für vielerlei Familienrezepte. Der Vorteil bei diesem Rezept liegt in der Tatsache, dass das Marinieren des Fleisches in Ingwer den typischen "Schweinegeschmack" abmildert und gleichzeitig zur Bekömmlichkeit des Gerichtes beiträgt.
Zutaten für 4 Personen:
1 Pfund Schweinehals bzw. Halsgrat. Besonders kräftige Zeitgenossen können zu Schweinebauch greifen!
2 Esslöffel relativ geschmacksneutrales Bratöl
2 Zwiebeln
1 Stück Ingwerwurzel (ca 50 g)
1 Schuss Sake (Japanischer Reiswein - kann bei diesem Gericht zur Not auch mit einem trockenen Weißwein ersetzt werden)
3 Esslöffel Sojasauce (Wichtig: Nur japanische Sojasauce verwenden!)
1 Pfund japanischer Rundkornreis
Benötigte Küchenutensilien:
Wok oder tiefe Pfanne
Reiskocher oder normaler Kochtopf mit Deckel
Küchenmesser
Raspel (ideal wäre eine Ingwerreibe)
Eine mittelgroße Porzellanschüssel oder Glasschüssel
Zubereitung:
Im Reiskocher 500g japanischen Reis aufsetzen - das Kochen dauert je nach Fabrikat ca 30-60 Minuten.
Dannach für die Marinade die Ingwerwurzel schälen und fein raspeln. Von der Ingwerwurzel bleibt
in der Regel ein saftiges Häufchen "Geraspel" übrig. Aus diesem mit den Fingern den Saft in die bereitgestellte Schüssel quetschen und Sojasauce und Sake hinzugeben.
Nun schneiden wir das Fleisch in längliche Schnippsel von 4-5 cm Länge und marinieren diese in der oben beschriebenen Mischung für mindestens 25 Minuten. (Falls Kinder mitessen, empfehle ich, beim Schweinebauch auch die kleinen Knorpel zu entfernen)
Während das Fleisch mariniert, werden die Zwieblen längs in großzügige Scheiben gehackt und wer jetzt schon mal ein paar Küchenutensilien spült hat später weniger Arbeit...
Wenn das Fleisch gut mariniert ist, geben wir die Zwiebelscheiben ins heiße Öl und schwitzen sie ca 2-3 Minuten an bis sie glasig sind. Dann geben wir das abgetropfte, marinierte Fleisch hinzu und braten dies für weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe. Zum Schluss geben wir die übriggebleibene Marinade hinzu und lassen das Ganze noch 2-3 Minuten leicht köcheln. Dazu servieren wir den gekochten heißen Reis. Fertig ist die Hausmannskost.
Der Hausherr trinkt dazu ein kühles Bier und für den Rest der Familie gibts Grüntee ...Hö Hö.
Itadakimasu! (Guten Appetit)
Anmerkungen
Zum Thema Reis: Wer will, kann sein Glück auch mit einem normalen Topf probieren... ich rate allerdings davon ab. Reiskocher sind mittlerweile spottbillig, nahezu idiotensicher und gehören meiner Meinung nach in jeden Haushalt, in dem gerne Reis gegessen wird. Sie eignen sich übrigens auch hervorragend für das Kochen von Quinoa (Andenkorn) und Bulgur.
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