Aus gegebenen Anlass ein sehr einfaches aber kräftigendes Rezept für verstimmte Kinder- und Erwachsenenmägen, welches ich von meiner Mutter gelernt habe: Gepbrannte Haferflockensuppe
Zutaten:
4 gehäufte Esslöffel Haferflocken (Wer eine Flockenquetsche besitzt, stellt die Haferflocken kurz vor dem Verzehr aus frisch geflocktem Nackthafer selber her!)
1 Brühwürfel (ich empfehle klare Fleischbrühe oder vegetarische Gemüsebrühe aus dem Reformhaus)
1L Wasser
1 Stich Butter
Kochutensilien:
1 Suppentopf aus Edelstahl / Gusseisen
Hölzerner Kochlöffel
Zubereitung:
Haferflocken im Suppentopf auf mittlerer Hitze ohen Fett oder Öl "trocken" unter Rühren anrösten, bis dem Topf ein köstlicher Geruch nach gerösteten Haferflocken entsteigt, der mit einer leichten bräunlichen Verfärbung der Haferflocken einhergeht.
Nun das Wasser angießen und die Brühwürfel hinzugeben. Beim Angießen des Wassers Vorsicht walten lassen - es kann etwas zischen! Da die Suppe zum Überkochen neigt, empfehle ich die Verwendung eines nicht zu "engen" Topfes und die sofortige Zugabe der Butter um ein Überschäumen zu vermeiden. Die Suppe darf nun 10-15 Minuten leise köcheln und wird bei Bedarf noch mit ein wenig Schnittlauch garniert. Dazu schmeckt geröstetes Weißbrot vorzüglich.
Ein wirklich einfaches Rezept, für das Euch Euer Magen und Euer Geldbeutel dankbar sein werden...
Wer einfach gerne Hafersuppe isst und keine Magenprobleme hat, mag die Suppe gerne mit goldbraun gerösteten Brotwürfeln, Speck und anderen deftigen Köstlichkeiten verfeinern.
Hafer ist übrigens eines meiner Lieblingsnahrungsmittel. Ich esse seit mehr als 10 Jahren fast jeden Morgen Frischkornmüsli auf Haferbasis mit Quark, Äpfeln und Honig. Gerne poste ich demnächst mal mein bewährtes Reztept für diesen gesunden Start in den Tag.
Blog über deftige Hausmannskost aus aller Welt für sportliche Vielfraße mit wenig Zeit
Montag, 23. Januar 2012
Mittwoch, 18. Januar 2012
Japanisches Schweinegeschnetzeltes mit Ingwer
Ein freundliches Hallo an die geneigten Leser dieses Blogs.
Bevor ich zum eigentlichen Thema des heutigen Beitrags komme, möchte ich ein paar einleitende Worte zu meiner Person sagen: Nach meinem Abschluss als Geisteswissenschaftler im lieblichen HD hat es mich ins ebenso liebliche Bayern verschlagen, wo ich nun als Key Accounter im Automotive Bereich tätig bin. In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur und koche wann immer ich Zeit habe - Hausmannskost aus aller Welt! Ansonsten verschlinge ich Sachbücher jeglicher Couleur und halte mich mit diversen sportlichen Aktivitäten fit (Kettlebellls, Thaiboxen)
Auf meinen Reisen in Europa, Südamerika, Asien und Afrika hat mich seit Kindestagen vor allem immer die jeweilige Landesküche fasziniert - hierbei besonders das, was die Menschen überall auf der Welt täglich zu sich nehmen um den Belastungen des Alltags gewachsen zu sein - Deftige Hausmannskost!
Da ich ein absoluter Fleischliebhaber bin, habe ich mir gedacht, ich beginne den Blog mit einem leichtbekömmlichen, günstigen Schweinefleischrezept aus Japan:
Japanisches Schweinegeschnetzeltes mit Ingwer und Reis
Meiner Erfahrung nach eignet sich Schweinefleisch aufgrund von Konsistenz, Kosten und Nähwert hervorragend für vielerlei Familienrezepte. Der Vorteil bei diesem Rezept liegt in der Tatsache, dass das Marinieren des Fleisches in Ingwer den typischen "Schweinegeschmack" abmildert und gleichzeitig zur Bekömmlichkeit des Gerichtes beiträgt.
Zutaten für 4 Personen:
1 Pfund Schweinehals bzw. Halsgrat. Besonders kräftige Zeitgenossen können zu Schweinebauch greifen!
2 Esslöffel relativ geschmacksneutrales Bratöl
2 Zwiebeln
1 Stück Ingwerwurzel (ca 50 g)
1 Schuss Sake (Japanischer Reiswein - kann bei diesem Gericht zur Not auch mit einem trockenen Weißwein ersetzt werden)
3 Esslöffel Sojasauce (Wichtig: Nur japanische Sojasauce verwenden!)
1 Pfund japanischer Rundkornreis
Benötigte Küchenutensilien:
Wok oder tiefe Pfanne
Reiskocher oder normaler Kochtopf mit Deckel
Küchenmesser
Raspel (ideal wäre eine Ingwerreibe)
Eine mittelgroße Porzellanschüssel oder Glasschüssel
Zubereitung:
Im Reiskocher 500g japanischen Reis aufsetzen - das Kochen dauert je nach Fabrikat ca 30-60 Minuten.
Dannach für die Marinade die Ingwerwurzel schälen und fein raspeln. Von der Ingwerwurzel bleibt
in der Regel ein saftiges Häufchen "Geraspel" übrig. Aus diesem mit den Fingern den Saft in die bereitgestellte Schüssel quetschen und Sojasauce und Sake hinzugeben.
Nun schneiden wir das Fleisch in längliche Schnippsel von 4-5 cm Länge und marinieren diese in der oben beschriebenen Mischung für mindestens 25 Minuten. (Falls Kinder mitessen, empfehle ich, beim Schweinebauch auch die kleinen Knorpel zu entfernen)
Während das Fleisch mariniert, werden die Zwieblen längs in großzügige Scheiben gehackt und wer jetzt schon mal ein paar Küchenutensilien spült hat später weniger Arbeit...
Wenn das Fleisch gut mariniert ist, geben wir die Zwiebelscheiben ins heiße Öl und schwitzen sie ca 2-3 Minuten an bis sie glasig sind. Dann geben wir das abgetropfte, marinierte Fleisch hinzu und braten dies für weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe. Zum Schluss geben wir die übriggebleibene Marinade hinzu und lassen das Ganze noch 2-3 Minuten leicht köcheln. Dazu servieren wir den gekochten heißen Reis. Fertig ist die Hausmannskost.
Der Hausherr trinkt dazu ein kühles Bier und für den Rest der Familie gibts Grüntee ...Hö Hö.
Itadakimasu! (Guten Appetit)
Anmerkungen
Zum Thema Reis: Wer will, kann sein Glück auch mit einem normalen Topf probieren... ich rate allerdings davon ab. Reiskocher sind mittlerweile spottbillig, nahezu idiotensicher und gehören meiner Meinung nach in jeden Haushalt, in dem gerne Reis gegessen wird. Sie eignen sich übrigens auch hervorragend für das Kochen von Quinoa (Andenkorn) und Bulgur.
Bevor ich zum eigentlichen Thema des heutigen Beitrags komme, möchte ich ein paar einleitende Worte zu meiner Person sagen: Nach meinem Abschluss als Geisteswissenschaftler im lieblichen HD hat es mich ins ebenso liebliche Bayern verschlagen, wo ich nun als Key Accounter im Automotive Bereich tätig bin. In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur und koche wann immer ich Zeit habe - Hausmannskost aus aller Welt! Ansonsten verschlinge ich Sachbücher jeglicher Couleur und halte mich mit diversen sportlichen Aktivitäten fit (Kettlebellls, Thaiboxen)
Auf meinen Reisen in Europa, Südamerika, Asien und Afrika hat mich seit Kindestagen vor allem immer die jeweilige Landesküche fasziniert - hierbei besonders das, was die Menschen überall auf der Welt täglich zu sich nehmen um den Belastungen des Alltags gewachsen zu sein - Deftige Hausmannskost!
Da ich ein absoluter Fleischliebhaber bin, habe ich mir gedacht, ich beginne den Blog mit einem leichtbekömmlichen, günstigen Schweinefleischrezept aus Japan:
Japanisches Schweinegeschnetzeltes mit Ingwer und Reis
Meiner Erfahrung nach eignet sich Schweinefleisch aufgrund von Konsistenz, Kosten und Nähwert hervorragend für vielerlei Familienrezepte. Der Vorteil bei diesem Rezept liegt in der Tatsache, dass das Marinieren des Fleisches in Ingwer den typischen "Schweinegeschmack" abmildert und gleichzeitig zur Bekömmlichkeit des Gerichtes beiträgt.
Zutaten für 4 Personen:
1 Pfund Schweinehals bzw. Halsgrat. Besonders kräftige Zeitgenossen können zu Schweinebauch greifen!
2 Esslöffel relativ geschmacksneutrales Bratöl
2 Zwiebeln
1 Stück Ingwerwurzel (ca 50 g)
1 Schuss Sake (Japanischer Reiswein - kann bei diesem Gericht zur Not auch mit einem trockenen Weißwein ersetzt werden)
3 Esslöffel Sojasauce (Wichtig: Nur japanische Sojasauce verwenden!)
1 Pfund japanischer Rundkornreis
Benötigte Küchenutensilien:
Wok oder tiefe Pfanne
Reiskocher oder normaler Kochtopf mit Deckel
Küchenmesser
Raspel (ideal wäre eine Ingwerreibe)
Eine mittelgroße Porzellanschüssel oder Glasschüssel
Zubereitung:
Im Reiskocher 500g japanischen Reis aufsetzen - das Kochen dauert je nach Fabrikat ca 30-60 Minuten.
Dannach für die Marinade die Ingwerwurzel schälen und fein raspeln. Von der Ingwerwurzel bleibt
in der Regel ein saftiges Häufchen "Geraspel" übrig. Aus diesem mit den Fingern den Saft in die bereitgestellte Schüssel quetschen und Sojasauce und Sake hinzugeben.
Nun schneiden wir das Fleisch in längliche Schnippsel von 4-5 cm Länge und marinieren diese in der oben beschriebenen Mischung für mindestens 25 Minuten. (Falls Kinder mitessen, empfehle ich, beim Schweinebauch auch die kleinen Knorpel zu entfernen)
Während das Fleisch mariniert, werden die Zwieblen längs in großzügige Scheiben gehackt und wer jetzt schon mal ein paar Küchenutensilien spült hat später weniger Arbeit...
Wenn das Fleisch gut mariniert ist, geben wir die Zwiebelscheiben ins heiße Öl und schwitzen sie ca 2-3 Minuten an bis sie glasig sind. Dann geben wir das abgetropfte, marinierte Fleisch hinzu und braten dies für weitere 5 Minuten auf mittlerer Stufe. Zum Schluss geben wir die übriggebleibene Marinade hinzu und lassen das Ganze noch 2-3 Minuten leicht köcheln. Dazu servieren wir den gekochten heißen Reis. Fertig ist die Hausmannskost.
Der Hausherr trinkt dazu ein kühles Bier und für den Rest der Familie gibts Grüntee ...Hö Hö.
Itadakimasu! (Guten Appetit)
Anmerkungen
Zum Thema Reis: Wer will, kann sein Glück auch mit einem normalen Topf probieren... ich rate allerdings davon ab. Reiskocher sind mittlerweile spottbillig, nahezu idiotensicher und gehören meiner Meinung nach in jeden Haushalt, in dem gerne Reis gegessen wird. Sie eignen sich übrigens auch hervorragend für das Kochen von Quinoa (Andenkorn) und Bulgur.
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